Tennisplatz neu bauen – Planung, Aufbau, Kosten
Ein neuer Platz ist keine Fläche mit roter Asche darauf, sondern ein Aufbau aus vier Schichten mit funktionierender Entwässerung. Wir planen, bauen und übergeben ihn bespielbar – in NRW und bei entsprechender Größe bundesweit.
- Planung, Bau und Abnahme aus einer Hand
- Eigene Kolonnen & Maschinen
- Abrechnung nach VOB
- Pflege und Schulung danach inklusive Angebot
Aufbau
Was unter der roten Fläche liegt
Die Lebensdauer eines Platzes entscheidet sich in den unteren Schichten. Wer dort spart, zahlt in fünf Jahren die Sanierung.
Planum und Entwässerung
Fläche abstecken, Boden abtragen, Gefälle herstellen, Sickerleitungen und Anschluss an die Vorflut.
Tragschicht
Frostschutz- und Tragschicht einbauen und verdichten – sie trägt die gesamte Anlage.
Dynamische Schicht
Die elastische Zwischenschicht, die den Platz bespielbar macht und Wasser weiterleitet.
Deckschicht aus Ziegelmehl
Tennisasche in passender Körnung, gleichmäßig aufgebracht, eingeschlemmt und gewalzt.
Netzanlage, Linien, Einfassung
Pfosten setzen, Linien einbauen, Randbereiche und Aufkantungen sauber abschließen.
Zaun, Beregnung, Beleuchtung
Auf Wunsch mitgeplant – Beregnung spart dem Platzwart in jeder Saison Stunden.
Einspielphase und Abnahme
Der Platz braucht ein paar Wochen, bis er sich setzt. Danach gemeinsame Abnahme und Pflegeplan.
Neubau
Der Platz entsteht unter der roten Fläche
Planum, Entwässerung, Tragschicht, Dynamikschicht – wer hier spart, zahlt in fünf Jahren die Sanierung.
Kosten
Was ein Tennisplatz kostet – und wovon es abhängt
Die ehrliche Antwort lautet: Es hängt vom Untergrund ab. Zwei Anlagen im selben Ort können sich im Preis um die Hälfte unterscheiden. Diese sechs Punkte bestimmen ihn:
Untergrund
Gewachsener Boden oder Auffüllung, Fels, Grundwasserstand – der größte einzelne Faktor.
Entwässerung
Gibt es eine Vorflut in der Nähe oder muss versickert werden? Rigolen kosten spürbar mehr.
Zufahrt
Kommen LKW und Maschinen direkt an die Fläche oder muss über eine Wiese umgeschlagen werden?
Anzahl der Plätze
Zwei Plätze am Stück sind pro Platz günstiger als einer allein – Anfahrt und Rüstzeit teilen sich.
Ausstattung
Beregnung, Beleuchtung, Zaunanlage, Wege und Bänke sind eigene Positionen.
Erdmassen
Was abgetragen wird, muss weg – Entsorgung wird nach Tonnen abgerechnet.
Wir nennen im Angebot jede Position einzeln, damit der Vorstand sieht, wo das Geld hingeht – und was sich später nachrüsten lässt.
Hinweis für die Redaktion: Hier gehört die Preisspanne pro Platz aus dem Fachgespräch hinein. „Tennisplatz bauen kosten“ ist mit 40 Suchen im Monat der stärkste Einzelbegriff der Kategorie – und auf Platz 1 für „Tennisplatzbau“ steht genau so ein Kostenratgeber.
Zeitplan
Wann gebaut wird
Der beste Zeitraum liegt zwischen September und November: Der Boden ist trocken genug für die Erdarbeiten, und die Anlage kann sich über den Winter setzen. Zum Saisonstart im April ist der Platz eingespielt.
Für zwei neue Plätze sollten Sie je nach Untergrund vier bis sechs Wochen reine Bauzeit einplanen, dazu Vorlauf für Genehmigung und Materialbestellung.
Genehmigung
Was der Verein vorher klären muss
Ein neuer Platz auf vorhandenem Vereinsgelände ist meist unkritisch, braucht aber je nach Kommune eine Bauanzeige – besonders bei Flutlicht, Zaunhöhen über zwei Metern oder Eingriffen in die Entwässerung.
Wir liefern die Unterlagen zu Aufbau, Massen und Entwässerung, die die Behörde dafür sehen will. Den Antrag stellt der Verein.
Soll statt eines Neubaus die vorhandene Anlage hergerichtet werden, führt der Weg über die Sanierung. Für andere Sportanlagen siehe Sport- und Vereinsanlagen.
Kostenrahmen für Ihre Anlage
Wir sehen uns die Fläche an, prüfen Untergrund und Entwässerung und legen ein Angebot mit Einzelpositionen vor.